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Bundesweit

Grundstück verpachten für Windkraft

Ein Windrad auf Ihrer Fläche bringt über 25 Jahre eine sechsstellige Summe pro Jahr. Wie hoch sie ausfällt, entscheidet sich in einem einzigen Vertrag, den Sie einmal im Leben schließen und Ihr Gegenüber mehrmals im Jahr. Deshalb wählen wir aus, mit wem Sie ihn schließen, und lesen ihn, bevor Sie unterschreiben.

  • Kostenlos und unverbindlich
  • Keine Vermittlungsgebühr für Sie als Eigentümer
  • Rückmeldung innerhalb von 48 Stunden
  • Ehrliche Absage, wenn sich die Fläche nicht eignet

Was ein Windrad einbringt

140.000 – 340.000 €

pro Jahr und Windrad · im Mittel rund 200.000 €

Erfahrungswerte aus von uns abgeschlossenen Verträgen. Was an Ihrer Fläche erreichbar ist, hängt vom Standort ab und davon, wie verhandelt wird.

  • Lange Bindung. 25 Jahre feste Laufzeit, verlängerbar um zweimal 5 Jahre.
  • Keine Kosten für Sie. Planung, Bau und Rückbau trägt vollständig der Projektierer.
  • Rückbau ist besichert. Die Behörde verlangt vor Baubeginn eine Bürgschaft.

Der Anlass

Warum gerade jetzt Flächen gesucht werden

Das Wind-an-Land-Gesetz verpflichtet die Bundesländer, bis 2032 zwei Prozent der Bundesfläche für Windenergie auszuweisen, mit einem verbindlichen Zwischenziel schon 2027. Für Projektierer heißt das: Sie brauchen gesicherte Flächen, und zwar in einem Zeitfenster, das feststeht. Das verschiebt die Verhandlungsposition zugunsten der Eigentümer, und es ist der Grund, warum sich eine Prüfung heute eher lohnt als in fünf Jahren.

Ein Windpark vergütet mehr als seine Standorte

Nicht jede Fläche in einem Windpark trägt eine Anlage. Geld fließt trotzdem. Diese Bestandteile stehen in keinem Standardvertrag von allein drin.

  • Rotorüberflug und Baulastkreis

    rund 5.000 €pro Jahr

    Ein Windrad braucht mehr als seine Standfläche. Dreht sich der Rotor über Ihr Grundstück oder liegt es im Baulastkreis einer Anlage, wird das eigenständig vergütet, auch wenn auf Ihrer Fläche selbst nie gebaut wird und Sie sie weiter bewirtschaften.

    Größenordnung, im Einzelfall verschieden

  • Poolgeld für alle beteiligten Eigentümer

    Betrag individuell

    Manche Projekte stellen zusätzlich einen Betrag bereit, der unter allen beteiligten Eigentümern aufgeteilt wird, ausdrücklich auch unter denen, auf deren Fläche keine Anlage steht. Der Gedanke dahinter ist einfach: Ein Windpark gelingt nur, wenn die Eigentümer geschlossen dahinterstehen, und dazu müssen alle etwas davon haben. Wie hoch der Anteil ausfällt, hängt von der Projektsumme und der Zahl der Beteiligten ab.

    Nicht in jedem Projekt, die Höhe hängt an Projekt und Eigentümerzahl

  • Zahlung bei Vertrags­unterschrift

    Betrag individuell

    Schon die Unterschrift unter den Nutzungsvertrag wird in vielen Projekten vergütet, Jahre vor dem ersten Spatenstich. Ob es eine solche Zahlung gibt und wie hoch sie ausfällt, steht in keinem Standardvertrag. Verhandelt wird sie trotzdem.

    Verhandlungssache, nicht in jedem Vertragsangebot enthalten

Was darüber entscheidet, ob sich Ihre Fläche eignet

Wenn Sie bei einem Punkt unsicher sind, fragen Sie uns einfach. Die Prüfung kostet nichts.

  • Mindestens 2 Hektar, auch aus mehreren Flurstücken zusammenEinzelne Flurstücke dürfen zusammengelegt werden, auch über Eigentümergrenzen hinweg. Gemeinsam mit Nachbarn entsteht oft erst die Fläche, über die sich verhandeln lässt.
  • Nicht in einem Naturschutzgebiet gelegenNaturschutzgebiet, Nationalpark, FFH- oder Vogelschutzgebiet schließen die Fläche aus. Ein Landschaftsschutzgebiet ist etwas anderes und kein Ausschluss, wird aber häufig damit verwechselt. Wenn Sie unsicher sind, prüfen wir das.
  • Je nach Bundesland rund 1 Kilometer Abstand zur nächsten OrtschaftUnter etwa 800 Metern zur nächsten Wohnbebauung wird es in aller Regel schwierig. Wie viel Abstand genau gilt, legt jedes Bundesland selbst fest, und die Regeln ändern sich.
  • Land- oder forstwirtschaftliche Nutzung läuft weiterKein Ausschlusskriterium, aber gut zu wissen.

Wenn ein Punkt nicht passt

Ein Ausschluss gilt der Fläche, nicht Ihnen. Wenn es bei einem Flurstück nicht passt, sagt das nichts über Ihre anderen: Rechnen Sie im Flächen-Check unten einfach alle zusammen, die infrage kommen. Und wenn Sie bei einem Punkt unsicher sind, ist das der Normalfall. Wir prüfen es für Sie.

Unterschrieben wird, bevor irgendetwas steht

Der Nutzungsvertrag für eine Windkraftanlage wird Jahre vor dem ersten Spatenstich unterzeichnet. Der Projektierer braucht gesicherte Flächen, bevor er Gutachten beauftragt und in die Regionalplanung geht. Für Sie heißt das: Sie entscheiden über 30 Jahre Pachteinnahmen zu einem Zeitpunkt, an dem der Projektierer weit mehr über den Standort weiß als Sie. Wer in dieser Lage das erste Angebot unterschreibt, verschenkt in aller Regel Geld, nicht weil jemand betrügt, sondern weil niemand mehr zahlt, als er muss.

Was im Vertrag steht und was das für Sie heißt

Was Sie verpachten und was Sie behalten

Verpachtet wird nicht die ganze Fläche, sondern die Standfläche des Windrads samt Zuwegung und Kabeltrasse. Der weitaus größte Teil Ihres Ackers oder Waldstücks bleibt land- oder forstwirtschaftlich nutzbar. Das Eigentum bleibt ohnehin vollständig bei Ihnen: Ein Nutzungsvertrag ist eine befristete Gestattung, kein Verkauf.

Standfläche
Fundament und Kranstellfläche. Nur dieser Teil ist dauerhaft belegt.
Zuwegung
Ein befestigter Weg von der nächsten Straße zur Anlage.
Kabeltrasse
Unterirdisch. Darüber wird weiter bewirtschaftet.

Wer zahlt, wer haftet, wer baut zurück

Sämtliche Kosten der Projektentwicklung und Errichtung trägt der Projektierer, auch dann, wenn das Projekt am Ende nicht genehmigt wird. Er haftet für Schäden aus Errichtung, Betrieb und Rückbau und schließt dafür Versicherungen über die gesamte Laufzeit ab. Für den Rückbau verlangt die Genehmigungsbehörde vor Baubeginn eine Bürgschaft in Höhe der zu erwartenden Kosten. Als Eigentümer haben Sie keine Ausgaben und tragen kein Baurisiko.

Mehrere Eigentümer, ein Windpark

Windenergie entsteht so gut wie nie als Einzelanlage. In der Regel wird ein Park erst ab drei Anlagen umgesetzt. Für eine einzelne rechnen sich Netzanschluss, Zuwegung und Genehmigungsverfahren meist nicht. Für Sie ist das keine Hürde, sondern der stärkste Hebel, den Sie haben: Gemeinsam mit angrenzenden Eigentümern entsteht eine Fläche, um die es sich für den Projektierer zu verhandeln lohnt. Wir erkennen solche Konstellationen und sprechen die Nachbarn auf Wunsch an.

Was der Gesetzentwurf zum EEG 2027 ändern könnte

Das Bundeskabinett hat am 29. Juli 2026 einen Gesetzentwurf beschlossen, der die Zahlungen an Flächeneigentümer erstmals deckeln würde: höchstens 3,5 Prozent aus dem Ertrag des Standorts und dem dafür maßgeblichen Vergütungssatz, und das für alle Zahlungen im Umkreis von 2.500 Metern um die Turmmitte zusammen. Das ist ein Entwurf und kein geltendes Recht. Der Bundestag berät seit dem 24. September 2026 darüber, geplant ist das Inkrafttreten zum 1. Januar 2027, und der Widerspruch aus Land- und Forstwirtschaft ist erheblich. Wichtig für Sie ist die vorgesehene Übergangsregel: Anlagen, deren Vergütung in einer Ausschreibung vor dem 1. Januar 2028 festgelegt wird, sollen ausgenommen bleiben. Was das für ein konkretes Angebot bedeutet, rechnen wir Ihnen aus, wenn wir es prüfen. Stand dieser Angabe: 18. September 2026.

Sie haben bereits ein Angebot vorliegen?

Dann ist der beste Zeitpunkt für eine Prüfung genau jetzt. Wir lesen den Vertragsentwurf gegen: Pachthöhe, Laufzeit, Verlängerungsoptionen, Rückbau, Haftung, Ausstiegsklauseln. Dann sagen wir Ihnen, was daran marktüblich ist und was nicht. Danach verhandeln wir nach. Ein erstes Angebot ist selten das letzte Wort. Auch ein bereits bestehender Vertrag mit einem anderen Entwickler schließt einen neuen nicht aus; er wird dann so gestaltet, dass kein Konflikt entsteht.

Wenn die Fläche einer Gemeinde gehört

Für Kommunen und Forstbetriebe zählt selten die Pacht allein. Die Gewerbesteuer eines Windparks fließt weit überwiegend an die Standortgemeinde, und Betreiber können die Kommune zusätzlich an den Erträgen der Anlagen beteiligen. Beides ist gesetzlich geregelt, die Höhe hängt am einzelnen Projekt. Dazu kommt die Frage der Akzeptanz vor Ort, die sich mit einer nachvollziehbaren Verteilung der Einnahmen deutlich leichter beantworten lässt. Wir kennen diese Gemengelage und verhandeln sie mit, statt sie dem Projektierer zu überlassen.

Woraus sich die Laufzeit zusammensetzt

Über Jahrzehnte, aber nicht alles davon verbindlich: Fest vereinbart sind 25 Jahre. Was darüber hinausgeht, sind Verlängerungen, über die zu gegebener Zeit neu entschieden wird.

Von links nach rechts: 25 Jahre feste Laufzeit, 5 Jahre Verlängerung als Option, 5 Jahre Verlängerung als Option. Zusammen bis zu 35 Jahre. Der gestrichelte Abschnitt steht nicht automatisch im Vertrag: Ob und zu welchen Konditionen verlängert wird, gehört zu den Punkten, die verhandelt werden.

Wenn auf Ihrer Fläche schon ein Vertrag liegt

Nicht jeder unterschriebene Vertrag führt am Ende zu einem Windrad. Mancher läuft nach Jahren aus, ohne dass etwas geschehen ist. Bei anderen hält der Projektierer nicht ein, was er zugesagt hat. Und manchmal passiert nach der Unterschrift schlicht nichts: Die Fläche ist gebunden, ein Bauantrag kommt nie, und Sie warten.

Schicken Sie uns einen solchen Vertrag. Wir sehen ihn uns an, und wo wir eine Möglichkeit erkennen, geben wir ihn an einen Projektierer weiter, der ihn im Detail prüft. Diese Unternehmen haben dafür eine eigene Rechtsabteilung.

Das Unternehmen, das da prüft, will Ihre Fläche danach selbst pachten. Das sagen wir offen, denn es ist der Grund, warum wir dabeibleiben: Bevor wir mit einem Projektierer zusammenarbeiten, lesen wir seine Pachtverträge. Was Ihnen am Ende angeboten wird, messen wir an dem, was wir andernorts verhandelt haben, und verhandeln nach, wo noch etwas geht.

Ob sich daraus etwas ergibt, hängt an Ihrem Vertrag. Was Ihre Fläche heute einbringen würde, sagen wir Ihnen vorher.

Wovon Ihre Pacht abhängt

Die Spanne zwischen einem schwachen und einem gut verhandelten Vertrag ist erheblich. Diese sechs Punkte machen den Unterschied.

  1. Windhöffigkeit des Standorts

    Wie viel Wind über das Jahr tatsächlich ankommt, bestimmt den Ertrag der Anlage und damit die Zahlungsbereitschaft des Betreibers.

  2. Anzahl der Anlagen

    Die Pacht wird je Windrad gezahlt. Trägt Ihre Fläche mehrere Anlagen oder Teile davon, vervielfacht sich der Betrag entsprechend.

  3. Modell der Vergütung

    Fester Jahresbetrag, Beteiligung am Stromerlös oder eine Kombination aus beidem. Welches Modell für Sie günstiger ist, hängt vom Standort ab und ist verhandelbar.

  4. Zuwegung und Nebenflächen

    Kranstellflächen, Zuwegung und Kabeltrassen werden gesondert vergütet. Sie werden in schwachen Verträgen gern übersehen.

  5. Wertsicherung über die Laufzeit

    Ein Betrag, der 25 Jahre unverändert bleibt, verliert real deutlich an Wert. Eine Indexierung gehört in den Vertrag.

  6. Wer auf Ihrer Seite sitzt

    Ein Projektierer bietet anders, wenn er weiß, dass ihm jemand gegenübersitzt, der den Wert der Fläche kennt.

Was wir für Sie tun

Wir stehen auf Ihrer Seite des Tisches

Wir errichten und betreiben keine Windkraftanlagen und pachten Ihre Fläche nicht selbst. Ihr Gegenüber am Tisch ist der Projektierer, und den suchen wir für Sie aus.

  1. Das Potenzial Ihrer Fläche einschätzen

    Was ist an diesem Standort realistisch erreichbar? Das wissen wir, bevor ein Projektierer davon erfährt, und daran messen wir später sein Angebot.

  2. Den passenden Projektierer auswählen

    Ihre Fläche geht an einen unserer Partner, und zwar an den, der zu Nutzung, Größe und Region passt.

  3. Sein Angebot prüfen, bevor Sie es sehen

    Pachthöhe, Laufzeit, Rückbau, Haftung, Ausstiegsklauseln. Weil unsere Partner wissen, dass wir den Wert einer Fläche kennen, stimmt das Angebot meist schon. Wo nicht, verhandeln wir nach.

  4. Nachbarflächen einbeziehen

    Gemeinsam mit angrenzenden Eigentümern entsteht oft eine deutlich attraktivere Fläche und damit eine deutlich bessere Verhandlungsposition.

  5. Vertragsinhalte maßschneidern

    Der Pachtvertrag wird auf Ihre Situation zugeschnitten, nicht auf die Standardvorlage des Projektierers.

  6. Auch ein fremdes Angebot ansehen

    Liegt Ihnen schon ein Vertragsangebot eines anderen Projektierers vor, prüfen wir es auf dieselben Punkte.

  7. Sie aus den Verhandlungen heraushalten

    Sie treffen die Entscheidungen, den Weg bis zum Vertrag übernehmen wir. Auch danach bleiben wir Ihr Ansprechpartner beim Projektierer: Sie bleiben auf dem Laufenden, ohne sich in die Themen der Projektentwicklung einarbeiten zu müssen.

In 3 Schritten zum Pachtvertrag

  1. 1

    Flächen-Check ausfüllen

    Ein paar Klicks, keine drei Minuten. Sie brauchen keine Unterlagen bereitzulegen.

  2. 2

    Wir prüfen die Eignung

    Wir schätzen das Potenzial ein und melden uns innerhalb von 48 Stunden mit einer ehrlichen Einordnung, auch wenn sie lautet, dass sich Ihre Fläche nicht eignet.

  3. 3

    Wir bringen Ihre Fläche zum passenden Partner

    Passt es, geht Ihre Fläche an einen Projektierer, den wir ausgewählt haben. Sein Angebot kommt erst zu Ihnen, wenn Pacht und Vertrag stimmen. Sie entscheiden am Ende, ob Sie unterschreiben.

Verhandelte Windpachten

Auszug aus abgeschlossenen Verträgen mit Projektierern, mit denen wir zusammenarbeiten. Die Standorte bleiben ungenannt. Pachtverträge sind vertraulich.

  • Windpark

    Hessen

    1.300.000 €

    pro Jahr, 25 Jahre lang

  • Windkraft

    Niedersachsen

    360.000 €

    pro Jahr, 25 Jahre lang

  • Windkraft

    Thüringen

    240.000 €

    pro Jahr, 25 Jahre lang

Was Eigentümer sagen

  • „Da wir relativ große Flächen besitzen, habe ich mich schon immer für Technologien in diesem Bereich interessiert. Anfrage gestellt, Angebot bekommen und zugesagt. Auch die Abwicklung war mehr als angenehm und unkompliziert für mich. Ein wirklich tolles Team."

    Harri BartelsForstwirt

  • „Unser Betrieb ist saniert und wir haben wieder allen Grund zur Freude. Gerade in der heutigen Zeit wäre alles sicher um einiges schwerer geworden. Mein Dank geht speziell an Herrn Bornmann und Herrn Faßbender, für die umgängliche und professionelle Beratung."

    Steven SchwartauLandwirt

  • „Sehr freundliches und engagiertes Team. Ich habe mich rundum sehr gut beraten und aufgehoben gefühlt. Die Zusammenarbeit und Umsetzung hat mir viel Freude gemacht. Vielen Dank für alles!"

    Sascha GartmannGrundbesitzer

Die hier gezeigten Stimmen sind Bewertungen, die bei Google veröffentlicht wurden, im Wortlaut übernommen. Eine systematische Prüfung, ob sie von Personen stammen, die unsere Leistungen tatsächlich in Anspruch genommen haben, nehmen wir nicht vor.

Kommt Ihre Fläche für ein Windrad infrage? Das klärt der kostenlose Check.

Flächen-Check starten

Was Eigentümer am häufigsten fragen

Nein. Wir errichten und betreiben keine Anlagen und pachten auch keine Flächen. Wir stehen auf Ihrer Seite: Wir schätzen Ihre Fläche ein, geben sie an einen unserer Partner, prüfen dessen Angebot und begleiten den Vertrag. Gebaut und betrieben wird die Anlage vom Projektierer, mit dem Sie den Vertrag schließen.

Für Sie als Grundstückseigentümer entstehen keine Kosten. Die Prüfung Ihrer Fläche und das Angebot sind kostenlos und unverbindlich: kein Honorar, keine Vermittlungsgebühr, keine Erfolgsbeteiligung.

Von zwei Dingen. Erstens werden wir auf Seiten des Projektierers vergütet, wenn ein Vertrag zustande kommt. Auf die Höhe Ihrer Pacht wirkt sich das nicht aus. Zweitens verkaufen wir Photovoltaikanlagen, ein Geschäft, das mit Ihrer Fläche nichts zu tun hat. Gerade das zweite Standbein ist der Grund, warum wir Ihnen ehrlich absagen können: Wir sind nicht darauf angewiesen, dass ausgerechnet dieser eine Vertrag zustande kommt.

Gerade dann. Wir schätzen ein, was Ihre Fläche wert ist, und sagen Ihnen, ob das Angebot dazu passt. Wo nicht, verhandeln wir nach. Lassen Sie uns Ihren vorliegenden Vertrag einfach zukommen.

Das können Sie natürlich. Bedenken Sie nur: Ihr Gegenüber verhandelt solche Verträge mehrmals im Jahr, Sie voraussichtlich einmal im Leben, über eine Laufzeit von 25 bis 35 Jahren. Genau diese Erfahrungslücke gleichen wir aus.

Die feste Laufzeit beträgt 25 Jahre. Dazu kommen üblicherweise zwei Verlängerungsoptionen über je fünf Jahre, insgesamt also bis zu 35 Jahre. Fest gebunden sind Sie damit 25 Jahre, alles darüber hinaus ist eine Möglichkeit, keine Pflicht. Ob diese Optionen vereinbart werden und zu welchen Konditionen, gehört zu den Punkten, die verhandelt werden.

Läuft der Vertrag aus, ohne dass eine Verlängerungsoption gezogen wird, endet er automatisch, und die Windkraftanlagen werden innerhalb von 12 Monaten zurückgebaut. Die Kosten dafür trägt der Betreiber; die Genehmigungsbehörde verlangt dafür schon vor Baubeginn eine Bürgschaft. Ihre Fläche ist danach wieder uneingeschränkt nutzbar.

Für den Rückbau fordert die zuständige Genehmigungsbehörde vor Baubeginn die Hinterlegung einer Bürgschaft in Höhe der voraussichtlichen Rückbaukosten.

Der Vertrag schützt die Rechte der Grundstückseigentümer umfassend. Im Falle von Zahlungsverzug kann der Vertrag gekündigt und die Anlage zurückgebaut werden.

Sollte der Betreiber zahlungsunfähig sein, hat die finanzierende Bank aufgrund der laufenden Kredite ein großes Interesse am Fortbestand des Windparks. Sie würde in den Vertrag eintreten und sicherstellen, dass die Pacht weiterhin gezahlt wird.

Alle Kosten der Projektentwicklung und Umsetzung trägt der Projektierer. Die Grundstückseigentümer haben keine Ausgaben. Das gilt auch dann, wenn das Projekt am Ende nicht umsetzbar sein sollte, einschließlich der Kosten, die durch den Nutzungsvertrag entstehen, etwa für Grundbucheintragungen.

Der Projektierer haftet für alle Schäden im Zusammenhang mit Errichtung, Betrieb und Rückbau der Windenergieanlagen. Dafür werden Haftpflichtversicherungen abgeschlossen, die den gesamten Zeitraum abdecken. Sollte es dennoch zu Schäden kommen, werden Grundstückseigentümer oder Pächter gemäß den Richtlinien der Land- und Forstwirtschaftskammer entschädigt.

Das ist nötig, um Planungssicherheit zu gewährleisten und naturschutzfachliche Gutachten erstellen zu können. Die Projektentwicklung ist zeitaufwendig und finanziell anspruchsvoll. Ohne gesicherte Flächen beginnt sie niemand.

Damit der Projektierer als Eigentümervertreter auftreten und das Projekt bei der Regionalplanung bewerben kann.

Ja, das ist möglich. Der neue Vertrag wird dann so gestaltet, dass er keinen Konflikt mit dem bestehenden Pachtvertrag verursacht. Besonders relevant ist das, wenn dessen Kündigungsfrist absehbar ist. Lassen Sie uns Ihren vorliegenden Vertrag gerne zukommen.

In der Regel werden mehrere Anlagen realisiert, weil manche Landkreise Gebiete nur ausweisen, wenn mehrere Anlagen konzentriert gebaut werden. So fügen sie sich harmonischer in die Landschaft ein. In Einzelfällen sind je nach örtlichen Gegebenheiten und Genehmigungsrichtlinien auch Einzelanlagen möglich.

Die Regelungen zu Windkraftanlagen variieren von Bundesland zu Bundesland und von Kommune zu Kommune. Das betrifft Genehmigungsverfahren ebenso wie technische Anforderungen und Abstandsregelungen.

Ja. Die Anlagen und ihre Zuwegung beanspruchen nur einen kleinen Teil der Fläche. Der Rest kann land- oder forstwirtschaftlich weiter genutzt werden.

Ja. Windenergie im Wald ist in Deutschland verbreitet, und viele Projektierer planen gezielt an Waldstandorten. Gerodet wird nur ein kleiner Teil für Standfläche, Kranstellfläche und Zuweg; Rodung und Ersatzaufforstung sind Sache des Projektierers, der Rest des Waldes bleibt forstwirtschaftlich nutzbar. Ob Ihr Wald infrage kommt, hängt wie im Offenland an der Lage: Windgebiet, Schutzgebiete, Abstand zur Ortschaft. Bei der Pacht rechnen wir mit derselben Spanne wie im Offenland.

Eine Spanne ja, eine genaue Zahl nein, und das hat einen sachlichen Grund: Windpacht wird pro Windrad gezahlt, nicht pro Hektar. Wie viele Anlagen auf eine Fläche passen, entscheiden Windgutachten, Abstandsregeln und die Planung des Projektierers; das weiß vor der Prüfung niemand seriös. Deshalb gibt es bei uns auch keinen Pachtrechner: Er müsste eine Genauigkeit vortäuschen, die es vor der Verhandlung nicht gibt. Die Spanne aus unseren abgeschlossenen Verträgen steht offen auf dieser Seite; wo Ihre Fläche darin landet, klärt die kostenlose Prüfung.

Lassen Sie Ihre Fläche kostenlos prüfen

Drei Fragen, keine drei Minuten. Sie brauchen keine Unterlagen bereitzulegen.

Porträt von Stefan Bornmann

Stefan Bornmann

Geschäftsführer, zuständig für die Flächenverpachtung

Welcher Partner Ihre Fläche bekommt und was in seinem Angebot steht, prüft Stefan Bornmann selbst. Ihr erster Kontakt kann auch ein Vertriebspartner aus Ihrer Region sein.

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Wie groß ist die Fläche?

Mehrere Flurstücke dürfen zusammengezählt werden.

Bitte wählen Sie oben, wie groß die Fläche ist.

Wind passt nicht auf jede Fläche

Ist Ihre Fläche kleiner oder liegt sie zu nah an einer Ortschaft, kommen andere Nutzungen infrage. Wir schätzen das für Sie ein.

Die Beträge sind Erfahrungswerte aus abgeschlossenen Verträgen und marktübliche Spannen, keine Zusage. Was an Ihrer Fläche erreichbar ist, hängt vom Standort ab und davon, wie verhandelt wird.

Ein Pachtvertrag ist für die meisten Eigentümer eine einmalige Entscheidung.

Liegt Ihnen schon ein Vertrag vor?

Prüfen lassen kostet nichts, und es könnte der beste Vertrag sein, den Sie je unterschreiben. Schicken Sie ihn uns, bevor Sie das tun. Wir sagen Ihnen, was daran marktüblich ist und was sich noch verhandeln lässt.